Neues Jahr, neue Gelassenheit.

Mit Achtsamkeit im täglichen Leben zu mehr Wohlbefinden und Lebendigkeit finden.

Das neue Jahr hat gerade begonnen – eine perfekte Zeit, um frische und bereichernde Gewohnheiten in unser Leben zu integrieren. Ein einfaches aber mächtiges Werkzeug für mehr Gelassenheit und Wohlbefinden ist die Praxis von Achtsamkeit.

Achtsamkeit: ein Weg zu Präsenz und innerer Ruhe

Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Bewertung zu erleben. In unserem oft hektischen und anfordernden Alltag stellt dies eine echte Herausforderung dar. Dennoch ist Achtsamkeit eine ganz natürliche Fähigkeit, die wir alle haben und die uns mit ein bisschen Übung zu einer neuen Art des Seins verhilft. Sie ermöglicht es uns, immer wieder aus dem unablässigen Strom des Denkens auszusteigen und präsent zu sein mit dem, was tatsächlich gerade geschieht.

Studien belegen, dass das Üben von Achtsamkeit zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt: es reduziert Stress, verbessert die Stimmung und die Emotionsregulation, verringert Entzündungen und fördert guten Schlaf. In Zeiten, in denen chronischer Stress und Burnout allgegenwärtig sind, ermöglicht Achtsamkeit willkommene und notwendige Erholungspausen für Körper und Geist.

Einfache Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Hier sind vier einfache Achtsamkeitspraktiken, die Sie in Ihren Alltag einfließen lassen und sich damit etwas Gutes tun können:

1.     Beginnen Sie den Tag mit ein paar Momenten ganz für sich: Nehmen Sie sich direkt nach dem Aufwachen ein paar Momente Zeit für einen kleinen Check-in mit sich selbst. Spüren Sie Ihren Körper, dehnen und strecken Sie sich genüsslich in alle Richtungen. Nehmen Sie die Geräusche oder die Stille um sich herum wahr, das Licht und die Farben. Wie fühlt es sich an, den Tag mit einem kurzen Innehalten zu beginnen?

2.     Essen Sie mit allen Sinnen: Wählen Sie eine Mahlzeit pro Tag, die Sie ohne Ablenkungen und Multitasking zu sich nehmen. Bemerken Sie die Farben und Formen der Speisen, nehmen Sie ihren Geruch wahr. Wenn Sie mit anderen gemeinsam essen, gönnen Sie sich immer wieder kurze Gesprächspausen, um den Geschmack des Essens bewusst zu genießen. Was ist anders, wenn Sie so essen?   

3.     Machen Sie immer wieder bewusste Atem-Pausen: Setzen Sie sich für ein paar Momente still hin, schließen Sie die Augen und lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit zu Ihrer Atmung. Nehmen Sie wahr, wo im Körper Sie die Bewegung des Atems spüren können – vielleicht im Brustkorb, an der Bauchdecke. Nehmen Sie ein paar langsame, tiefe Atemzüge – Einatmen und Ausatmen sind gleich lang. Spüren Sie, wie sich Ihr Körper und Ihr Geist in den Atem hinein entspannen. Jede kurze Atem-Pause hilft Ihrem Nervensystem, sich zu regulieren und Stress abzubauen.

4.     Spüren Sie Ihre Füße beim Gehen: Nutzen Sie den Weg von einem Ort zum anderen als Gelegenheit zur Achtsamkeit. Achten Sie beim Gehen auf die Empfindungen in Ihren Füßen, von der Ferse bis zu den Zehen. Spüren Sie, wie Sie bei jedem Schritt buchstäblich wieder auf der Erde landen. Wenn Ihr Denken sehr aktiv ist, stellen Sie sich vor, dass alle Gedanken, die gerade nicht gebraucht werden, über Ihre Fußsohlen in die Erde abfließen können. Oder Sie gehen mit einem Bild, das der vietnamesische buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh bei seinen Gehmeditationen gegeben hat: „Gehe so, als würdest du die Erde mit deinen Füßen küssen“.

Wenn Sie neugierig darauf sind, wie Ihnen Ihre Füße gerade in stressigen Zeiten Halt geben können, dann lade ich Sie mit dieser Audio-Übung zu neun Minuten “Fuß-Fürsorge” für zwischendurch ein.

Regelmäßiges achtsames Innehalten

… ist ein einfaches, aber lebensveränderndes Geschenk, das wir uns selbst machen können. Denn der gegenwärtige Moment ist der einzige, in dem wir wirklich lebendig sind – es wäre schade, ihn zu versäumen.

Wenn ich Sie oder Ihr Team im neuen Jahr dabei unterstützen kann, mit Hilfe von Achtsamkeit Stress zu reduzieren und mehr Gelassenheit und Handlungsstärke zu entwickeln, melden Sie sich. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Alles Gute und bis zum nächsten Mal –

Birgit Kriener

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Zur Ruhe kommen im Hier und Jetzt.